08. February 2010
Godbethank! Endlich eine Seite, die alle Redewendungen vorhält und sie auch gleich ins englische übersetzt hat! Jahrelang habe ich nach einer Seite gesucht, die alle Redewendungen in Listenform zweisprachig vorhält, das ewige übersetzen mit Googles „Language Tools“ geht einem ja auf die Nerven, jetzt habe ich sie gefunden! That makes me nobody so easy after…

153 Redewendungen aus dem alltäglichen deutschen Sprachgebrauch umfasst die Seite bisher! Wer also Texte übersetzen möchte und den englisch sprechenden Leser dabei ein wenig zum Schmunzeln bringen will, der kann sich bei dieser Seite eine Menge abschauen! Aber holla the woodfairy!
Von wemaflo am 08. February 2010 18:35 CET
Hinweise zum geheimnisvollen Geräusch:
Es ist kein Schreibtisch-Tastatur-Ausschub-Dingens und es ist auch keine reguläre Schublade.
Alternativtitel: Danke Danke Danke.
Es ist vollbracht. Podcastination und Fernschreiber feiern ihr Jubiläum. 100. Folge Quatsch und Qualität…mehr oder weniger.
Es ist ein breites Spektrum an Themen angesprochen worden. Wir rollen noch mal die Geschichte des Podcasts auf, beleuchten immer mal wieder das Problem der Nachmacherei und schauen ein wenig in die Zukunft.
Irgendwann leiten wir dann galant zu den ersten Audiokommentaren über, für die wir uns ganz herzlich auch an dieser Stelle noch mal bedanken. Alle Gratulanten werden natürlich in diesen Shownotes verlinkt.
Im Laufe der Folge gibt es sogar ein Quiz – das geheimnissvolle Geräusch! Mitmachen lohnt sich. Und auch Elogy durfte sich einem Quiz im Laufe der Folge stellen. Es gibt auch Pausenmusik, weil man als hundertjähriger Mensch ja auch mal die Toilette aufsuchen muss. Die Song kommt von Was Sonst und heißt Was kommt.
Es gibt nach der Pause einen Fragenflash für Timmy, inspieriert von Meikys Podcastshow.
Am Ende überlegen wir noch einmal wer es verdient hat, meißtgehasster Podcaster 2010 zu werden. Und wir haben sogar einen Wahlvorschlag.
Der Kommentar von Esel und Teddy ist so lang, dass ihm die gesammte 101. Folge gewidmet wird.
Wir bedanken uns bei allen Zuhörern, Kommentatoren und allen Menschen die uns kennen. Wir hoffen ihr hattet auch so viel Spaß wie wir.

Links:
Von Tim am 08. February 2010 13:44 CET
07. February 2010
So! Ab sofort kann ich den Spamfilter via Webinterface erweitern. Sollte also trotz Captcha doch noch Spam durchkommen, ist es eine Kleinigkeit das in Zukunft auch zu blocken.
Von badboy_ am 07. February 2010 21:03 CET
Durch die ansteigende Flut an Spamkommentaren, die zwar größtenteils rausgefischt wurden, aber trotzdem nervig sind, habe ich jetzt ein simples Captcha eingebaut:
Um einen Kommentar abzusenden, muss man eine kleine Rechnung lösen. Für jeden Menschen einfach zu lösen, simple Spambots verzweifeln daran aber.
Ich hoffe es hilft.
Von badboy_ am 07. February 2010 18:15 CET
03. February 2010

Symbolfoto
Wenn im Kölner Hauptbahnhof Film- oder Videoaufnahmen gemacht werden, kann es schonmal vorkommen dass zur gleichen Zeit junge Männer mit Taschen durch die Gegend laufen, die sie nicht behalten wollen. So auch heute wieder geschehen.
Nicht mal Spaß haben darf man
Ein befreundeter Gaukler erzählte mir heute von seiner Fast-Verhaftung im Kölner Hauptbahnhof. Aber der Reihe nach.
Der besagte Komödiant war mit einem „Fernsehteam“ im Kölner Haupbahnhof unterwegs, um ein paar schnelle Schwenks und scharfe Schnitte für irgendein komisches Format zu produzieren. Interessant zu erfahren war, das inzwischen auch die öffentlich rechtlichen Sender mitunter ein Praktikantenteam auf die Menschheit loslassen. Fachpersonal für die Kamera, Ton usw. war nicht vorhanden?! Die Redakteurin schulterte das gute Stück selber.
Man ist also bei den Dreharbeiten, redet lustiges Zeugs in die Kamera und an ihr vorbei, verhaspelt sich, geht zu schnell oder zu langsam … „Mist, das war gut aber unscharf“, und das übliche Fernsehfuzzigetue eben, was so dazu gehört. Doch dann kommt das Unerwartete. Der GAU, von niemandem erkannt. Von allen unterschätzt. Eine einfache Bürgerin trifft Kunst.
Eine ältere Dame, sieht die Redakteurin mit dem Kofferradio auf der Schulter und den jungen Mann der um sie herumtanzt und irgendwelches Zeug auf das Kofferradio einredet. Oder singt er? Das Bild kennt sie jedenfalls aus irgendeiner Jugendsendung im Fernsehen, denkt sie sich. Und weltoffen ist sie auch. Die Jugend gibt sich zwar anders als früher, aber es sind nette Menschen und man muss auf sie zugehen .. denkt sie sich.
„Junger Mann, würden se mir helfen, de Koffer runter ze tragen?“, spricht sie unseren Protagonisten vertrauensvoll an , wohlwissend um die beiden Streifenpolizisten die sie schon in ein paar Metern Entfernung gesehen hat. Unser Comedian gerade in seinem kreativen Schaffen gestört, dreht erschrocken eine Pirouette bis die kleine alte Dame in sein Blickfeld ruckelt. So überrascht er aus seiner Konzentration gerissen wurde, so spontan kommt ihm der Gedanke für eine Improvisationskomik. Klar, Improkomik sollte ja auch spontan sein .. oder so. Jedenfalls findet er seinen Gedanken genial. Er greift sich die Tasche, grinst noch einmal hämisch in die Kamera und rennt mit seiner Beute davon.
Schade, niemand außer ihm findet das witzig. Und schon gar nicht die beiden Polizisten, die unser Komiker vorher nicht gesehen hatte. Von dem einen Polizisten sah er zunächst nur ein Knie, das auf seiner linken Gesichtshälfte kniete. Von dem zweiten kurz danach einen Fuß, der vor ihm stand. Aber spüren konnte er die Beamten umso besser. In den Arm- und Schultergelenken und als Kniebank im Gesicht und Rücken. Wie er überhaupt auf den Boden gekommen ist, weiß er gar nicht genau. Es ging alles ziemlich schnell. Eben hat er sich noch diebisch über seinen tollen Gag gefreut, im nächsten Moment finden seine Füße beim Laufen den Boden nicht mehr, irgendwas reißt seinen Körper in eine Waagerechte, seine Arme werden auf dem Rücken verknotet und irgendein Mensch kniet auf ihm rum. „Uiuiui, das ist jetzt aber gar nicht mehr witzig.“, dachte er sich. Jetzt war nur noch zittern möglich und die Hoffnung, dass die Hose trocken bleibt.
„Nein, nein. Wir drehen einen Film.“, die Stimme klang bekannt. Die Redakteurin kam aufgeregt hyperventilierend hinzugerannt. Auf ihrer Stirn blinkte in roter Schrift das Wort „Angst“. Es gab ein paar Wortwechsel zwischen den Polizisten, der Redakteurin und dem Komiker, dann ließen sie ihn aufstehen. Die alte Dame stand nur daneben, hatte inzwischen ihre Tasche zurück und fragte nur verwirrt, ob sie jetzt ins Fernsehen komme.
Auf die Frage eines Polizisten nach eine Drehgenehmigung, wurde aus dem zu drehenden Film plötzlich ein „Ach quatsch, das ist doch nur ein Urlaubsvideo“. Der Polizist hob eine Augenbraue, verzog einen Mundwinkel und meinte: „Ja klar. OK. Macht sowas nicht nochmal .. ihr ‚Urlauber‘“.
Die Dreharbeiten waren erstmal unterbrochen und wurden später fortgesetzt. Wieder zu hause angekommen, zittert der Comedian immer noch am ganzen Körper. Er muss es loswerden. Also setzt er sich ans ICQ und erzählt mir die Geschichte brühwarm. OK, bei ihm waren es nur 7 Sätze, aber ich dachte mir, es sollte auch noch was Füllstoff rein.
(ix)
<script type="text/javascript">szu="http%3A%2F%2Fsuche.pytalhost.de%2F2010%2F02%2F03%2Fund-nun-etwas-vollig-anderes-%25e2%2580%25a6%2F"; szt="Und+nun%2C+etwas+v%C3%B6llig+anderes+%E2%80%A6";</script><script src="http://w3.seitzeichen.de/w/65/81/widget_658122f9159e581fe76aea6214d5c934.js" type="text/javascript"></script>
Von ixiter am 03. February 2010 20:06 CET
02. February 2010
Jeder kennt die GEZ. Und fast jeder redet schlecht über die Institution, die die Rundfunkgebühren für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einzieht und verwaltet.
Bisher war die GEZ ziemlich unnahbar. Und wenn die Fahnder einmal an der Tür geklingelt haben, kamen sie auch immer wieder. Briefe an die GEZ wurden gekonnt ignoriert und im nächsten Jahr erneut eine Zahlungsaufforderung geschickt.
Dieses Image scheint die „Behörde“ nun aufbrechen zu wollen: Unter gez-meine-meinung.de bloggen Mitarbeiter und stellen sich Experten im Chat den Fragen der mehr oder weniger freiwilligen Kunden. Ebendiese Kunden können auch im Forum ihre Meinung kundtun und mit anderen über die GEZ diskutieren und sich austauschen.
So zumindest sieht die Theorie aus.
Über das Weblog kann man noch nicht viel sagen. Es soll von Mitarbeitern geschrieben sein, die ein wenig über ihren Arbeitgeber berichten. Allerdings erst seit gestern und in drei Artikeln, die nicht ganz un-probe-gelesen aussehen.
Auch über den Chat kann ich nichts sagen, ich habe ihn nicht getestet. Wäre aber interessant.
Über das Forum allerdings kann man recht viel sagen. Es ist ein Woltlab Burning Board, dem anscheinend jegliche Funktionen abhanden gekommen sind. Das ist ja auch eigentlich nebensächlich, lässt aber irgendwie darauf schließen, dass eine Kommunikation mit dem Nutzer nicht so richtig gewünscht ist.
Heute Mittag habe ich einmal reingesehen, das Forum bestand da eigentlich nur aus Spam. Anscheinend konnte man im Netz nicht wirklich jemanden auftreiben, der im Forum der GEZ sachlich über selbige diskutieren wollte.
Inzwischen hat das Forum „Öffnungszeiten“, in denen man Schreiben kann, damit die Moderation permanent mit dem löschen und moderieren von Posts nachkommt:
Unser Forum wird moderiert und hat „Öffnungszeiten“. Von Montag bis Freitag, zwischen 8 und 22 Uhr, können Sie mit Ihrer Meinung zur Diskussion beitragen und Ihre Einträge online stellen. Am Wochenende, an Feiertagen sowie außerhalb des angegebenen Zeitrahmens ist der Zugriff auf das Forum beschränkt: In diesem Zeitraum können Sie die Forums-Diskussion nachlesen, jedoch keine Beiträge hinzufügen.
Ich bin gespannt. Einerseits sehe ich es positiv, dass auch Unternehmen wie die GEZ ihre ersten Schritte ins soziale Netz wagen, andererseits kann ich mir auch vorstellen, dass es sinnvollere Investitionen gibt, als ein Forum, das den gesamten Tag über gewartet und moderiert werden muss.
Weiterhin bin ich auch gespannt, ob dieses Projekt nicht irgendwann einfach so verschwindet und niemand weiß, wohin.
Von wemaflo am 02. February 2010 21:31 CET
seitwert.de ist ein Dienst zur Bewertung von Webseiten. Zur Bewertung werden sechs Bereiche mit unterschiedlicher Gewichtung verwendet. Am Ende bildet sich ein berechneter Mischert aus Google Pagerank und Relevanz, Alexa Ranking, Verbreitung in Sozialen Netzwerken wie z.B. Bookmarkdiensten und Feedreadern, technische Merkmale der Seite, Die Yahoo Relevanz sowie Sonstige Merkmale wie eine Nennung in Wikipedia oder ob man bei DMOZ gelistet ist. Der berechnete Seitwert liegt zwischen 0,00 und 100,00, wobei die einzelnen Bereiche unterschiedlich auf den Seitwert einwirken.
Die Bereiche im Detail
- Google – Google wirkt zu satten 30% auf den Seitwert ein. Also gut ein Drittel des Seitwert, hängt von der Bewertung der Seite durch Google ab. Dabei spielen der Pagerank eine Rolle, wie oft man in Suchergebnissen auftaucht, und wie gut man in Suchergebnissen platziert ist, wenn die Begriffe aus dem Seitentitel als Suchworte benutzt werden.
- Externe Wertung – Hierzu zählen Alexa Ranking, Nennung bei Google Trends und Domainsichtbarkeit nach dem SEOlytics Visibility Rank. Die Externe Wertung macht maximal 9 Punkte im Seitwert.
- Social Bookmarks – Es werden die öffentlichen Links zur Seite bei drei Bookmarkdiensten gezählt. del.icio.us, Mr Wong und Linkarena. Bei Mr. Wong bin ich mir nicht scher ob mr-wong.de oder .com abgefragt wird. Außerdem wird irgendwie ermittelt, wieviele Feedabonnenten man z.B. mit einem Blog hat. Mit 22% die zweitwichtigste Wertung.
- Technische Details -Die Seite wird auf korrekten Quelltext geprüft, ob es ein Favicon und Wegweiser für Suchmaschinen gibt, und andere technische Dinge mehr. Die technische Beschaffenheit der Webseite macht 13% des Seitwertes aus.
- Yahoo – Ähnlich wie bei Google, wird auch die Platzierung bei Yahoo im Seitwert berücksichtigt. Mit maximal 17 Punkten.
- Sonstige Faktoren – Das Alter der Domain wird einbezogen, eine Nennung bei Wikipedia und ein Eintrag im DMOZ Verzeichnis. Das ganze schlägt mit 9% zu Buche.
Ein guter Mix
In der Gesamtheit stellt der Seitwert so eine allgemeinere und m.E. bessere Bewertung einer Webseite dar, als irgendeiner der Teilbereiche. Die speziellen Bewertung in den Bereichen dienen eben auch nur ihren speziellen Zwecken. Googles Pagerank spiegelt die Platzierung einer Seite bei Google. Da ist die technische Seite und die soziale Vernetzung egal. Umgekehrt ist es genauso.
Manche der Bereiche haben zwar Überschneidungen oder Berührungspunkte mit anderen Bereichen, werten für sich aber gtrotzdem in ihren eigenen engen Grenzen. Bei seitwert.de werden alle diese Teilbereiche berücksichtigt und bilden zusammen die Bewertung. Die grundsätzliche Idee ist gut. Das Verfahren einleuchtend und nachvollziehbar. Was bleibt ist die Frage welche Statistiken und Analysen mit in die Bewertung einfließen und wie stark sie dabei wirken. Seitwert hat ein gute Mischung gefunden. Das man mit Google und Social Bookmarks mehr als die Hälfte der Wertung ausmacht, finde ich realistisch. Für meinen Geschmack könnte das sogar noch ein bisschen mehr sein. Dafür könnte man bei den sonstigen Faktoren ein paar Punkte streichen.
So geht’s
Grundsätzlich kann man jede beliebige Webseite bewerten lassen. Nach einer Bewertung kann man aus verschiedenen Grafiken auswählen, mit der man den Seitwert auf der eigenen Seite anzeigen lassen kann. Da die Bewertung einer Seite mit sehr vielen Anfragen an die zu Hilfe genommenen Dienste verbunden ist, kann man eine Seite nur einmal in 24 Stunden neu bewerten lassen. Als anonymer User kann man auch nur 5 Seiten am Tag bewerten lassen. Richtet man sich einen Useraccount bei seitwert.de ein, werden die letzten 20 Bewertungen gespeichert. Die Anzahl der Seiten die man bewerten möchte ist dann aber unbegrenzt. Zum Schnellzugriff stehen aber eben nur die letzten 20 zur Verfügung. Zusätzlich bietet seitwert.de für Programmierer eine API an, mit der man die Daten bereits bewerteter Seiten abrufen kann. Auch hier ist die Anzahl der Aufrufe/Seiten begrenzt.
Auf seitwert.de findet man auch Statistiken der Top 100 in Deutschland und Top 100 in verschiedenen Kategorien. Die Kategorien sind vorgegeben. Es ist leider nicht möglich eigene Top 100 z.B. nach Stichworten oder Themen zu erstellen.
Tippse und Trickse
Man muss ein paar Sachen wissen um manche Ergebnisse optimieren zu können, oder eine Seite überhaupt bewerten lassen zu können. So wird bei Technische Details ein favicon nur erkannt, wenn es auch im URL-Pfad der Seite unter dem Dateinamen favicon.ico gefunden werden kann. Lässt man z.B. die Seite http://meineseite.de/ bewerten, muss auch eine Datei http://meineseite.de/favcicon.ico zu finden sein, um die 2 Punkte bei Technische Details dafür zu bekommen.
Das zweite große Problem ist, dass seitwert.de nur Domains und Subdomains bewertet, aber keine Domainpfade verarbeitet.
Domain bzw. Subdomain: meineseite.de, blog.meineseite.de
Pfaddomain: meineseite.de/blog
Es ist deshalb nicht ohne weiteres möglich, eine bestimmte Seite eines Blogs bewerten zu lassen. Schaut man aber in die Top 100 bei seitwert.de, findet man dort reihenweise solcher Pfaddomains. Das Zauberwort heißt Umleitung. Man muss nur eine gültige Subdomain auf die Pfaddomain umleiten, und seitwert kommt wunderbar damit zurecht. Dazu muss man auch kein Serveradministrator sein, sondern kann sich einfach eines beliebigen Webdienstes für Umleitungsdomains bedienen, der Subdomains als Umleitungsadresse anbietet. Ich habe dazu http://notlong.com gefunden, wo man unkompliziert und ohne Anmeldung eine frei wählbare Subdomain bekommt, die man nach irgendwo umleiten lassen kann. So war es mir möglich, den Seitwert für diesen Artikel berechnen zu lassen, indem ich dazu die Subdomain http://seitwert-artikel.notlong.com/ eingerichtet habe, die zu http://suche.pytalhost.de/2010/02/02/seitwert-der-seitenbewerter/ umleitet.
Und sonst?
Ich finde seitwert eine super Sache. Es zeigt einem Webmaster recht kompakt den Zustand der eigenen Seite an. Man sieht an welchen Stellen es hapert und wo man nachbessern kann. Ein paar Dinge kann man sleber schnell vernbessern, andere brauchen Zeit oder Initiative. Technische Details stellt für mich die am einfachsten zu bewerkstellende Optimierung dar. Die Mäkel sind eindeutig beschrieben und können deshalb ebenso eindeutig behoben werden. Die vollen 13 Punkte sollten nie ein Problem sein. Wer das nicht selber kann, sollt jemanden kennen der es kann. Bevor jetzt Anfragen kommen – Ja, ich kanns, ich mache das aber nicht kostenlos. 
Bei den Social Bookmarks kann man zumindest Einfluss nehmen. Man kann auf den Feed hinweisen und Werbung dafür machen. Ja, auch dieses Blog bietet einen Feed an. Den kann man direkt abonnieren, oder via feedburner .. auch als Email.
Ansonsten ist es ja auch nicht verkehrt, die eigenen Artikel selber bei Mr. Wong oder del.icio.us zu bookmarken. 
In den anderen Bereichen kann man nur auf Dauer punkten, oder muss eben ein besonderes Merkmal haben, dass einem Backlinks und Seitenaufrufe generiert.
Seitwert bei der PytalSuche
Ich zeige den Seitwert des Blogs rechts in der Seitenleiste und ausführlich auf einer eigenen Seite an. Die Blogs in meiner Blogroll werden in der Übersicht ebenfalls mit ihrem Seitwert angezeigt.
(ix)
<script type="text/javascript">szu="http%3A%2F%2Fsuche.pytalhost.de%2F2010%2F02%2F02%2Fseitwert-der-seitenbewerter%2F"; szt="Seitwert+-+Der+Seitenbewerter";</script><script src="http://w3.seitzeichen.de/w/65/81/widget_658122f9159e581fe76aea6214d5c934.js" type="text/javascript"></script>
Von ixiter am 02. February 2010 19:25 CET
17. January 2010
In diesen Tagen ist ja der “Machtkampf” zwischen dem Internet-Unternehmen Google und der Volksrepublik China ausgebrochen. Google berichtete über Hacker-Angriffe aus China, die wohl vor allem als Ziel die E-Mail-Konten von chinesischen Friedensaktivisten hatten. Als erste Konsequenz wurde die Sicherheit von GoogleMail verbessert (statt http nun https). Doch Google ging einen Schritt weiter: Die selbst auferlegte Zensur von Google.cn, die bis jetzt im Einklang mit Peking war, wurde aufgehoben.
Google riskiert damit, vom chinesischen Markt zu verschwinden. Die chinesische Regierung betreibt seit Jahren mit großem Aufwand die Zensur des Internets und verweigert wie in allen anderen Medien auch ihren Bürgern das wertvolle Gut der Informationsfreiheit. Mit genau der selben Konsequenz werden Verstöße gegen diese Zensur verfolgt. Google ahnt, was man zu befürchten hat:
“Wir sind uns bewusst, dass dies bedeuten kann, dass wir die Website Google.cn und möglicherweise auch unsere Büros in China schließen müssen.”
David Drummond, Justiziar bei Google; Quelle: Firmenblog
Kurze Zeit später merkten Kritiker an, dass Google wohl in China nicht den erwarteten Profit mache und so einen PR-freundlichen Weg gefunden hat, aus dem chinesischen Markt auszusteigen. Es wurden Zahlen kolpotiert, die tatsächlich sehr negativ aussahen und diese Theorie stützten. Mittlerweile hat sich erwiesen, dass die Zahlen doch größer sind und Google seit dem Einstand in China 2006 kontinuierlich gesteigert hat. Zuletzt lag Google bei 35,6 % Marktanteil, der Konkurrent Baidu bei 58,4 %. Der Userzuspruch ist da und der chinesische Markt gilt als einer der wachstumsstärksten Märkte international. Warum also sollte Google ohne Not dieses Potential riskieren?
Natürlich ist Google in erster Linie ein Wirtschaftsunternehmen und auf Profit ausgelegt, aber schon in der Vergangenheit konnte man immer wieder feststellen, dass Google auch Prinzipien hat und etwas eigen ist. Durch die Hackerangriffe fühlt sich Google in die Ecke getrieben und “rächt” sich jetzt an der chinesischen Regierung. Man kann nun natürlich argumentieren, dass es etwas gefährlich sei, dass ein Unternehmen wie Google so einen Machtanspruch hat, ein Land bzw. seine Regierung in derartiger Weise heraus zu fordern. Andererseits ist Google Kind des Internetbooms und der Globalisierung, wurde gepusht ohne Ende. Hinterher wollte es keiner gewesen sein und Google wurde zum Dämon, das Symbol der Datensammlungswut. Doch bei aller berechtigten Kritik an Google muss man dem Unternehmen das Recht zugestehen, sich gegen klar gegen das Unternehmen konzipierte Aktionen wehren zu können. Zudem darf man nicht die Bedeutung dieser Firma für viele Chinesen übersehen, für die Google ein Tor zur Welt ist und Freiheit damit verbinden. Die haben nämlich Angst vor nordkoreanischen Verhältnissen, wo man als Bürger keinen Internetzugang hat und E-Mails nur gegen eine Gebühr von umgerechnet 2 Euro verschicken darf.
Eigentlich traurig, dass wir im 21. Jahrhundert noch über solche Themen reden müssen, oder?
Von Denis Scollie am 17. January 2010 11:04 CET
15. January 2010
Eigentlich war es ja gestern
Also durch die Aktion von dem Druckerei-Blog habe ich einige Kalendar gewonnen.
Nun die versprochenen Kalendar sind überzählig angekommen.
Statt drei waren es zehn und meine Freunde umso mehr. Momentan weiß ich garnicht wohin mit den allen… drei Stück hatte ich eingeplant und keine 10.
Naja Fotos kommen nach
Edit: Hier mal ein Foto…

Von Kai am 15. January 2010 19:23 CET
14. January 2010
Nun wie ich gerade sehe hab ich nun einen neuen Pagerank von 4.
So eine Steigung von 1…
Naja das wars wida
Von Kai am 14. January 2010 15:46 CET
13. January 2010
Ich halte die eigentliche Idee hinter "Stöckchen" eigentlich nicht für schlecht, wenn es um sinnvolle Themen geht, den den
Kabarakh mir da aber "zugeworfen" hat mag ich dennoch nicht sonderlich, aber man will ja kein Spielverderber sein.
Warum bloggst du?
Um Dinge, welche für mehrere Bereiche des Netzes in denen ich aktiv bin, nochmal gesondert Platz einzuräumen, dass spiegelt sich zwar nicht in jedem Eintrag(beispielsweise diesem hier) wider, ist aber dennoch die eigentliche Intention.
Seit wann bloggst du?
Ohm da waren vor Jahren schonmal gemeinsame Blogs mit hanshiro bei Bloghostern, da bin ich zu faul nach zu schauen, dieser hier wird seit dem Frühjahr 2008 von mir geführt.
Warum lesen deine Leser deinen Blog?
Langeweile? Noch nicht gelangweilt genug um einzuschlafen? Ich weiß es nicht.
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
urxvt borderless - interessant, da weiß wohl jemand nicht, wie er eher an eine brauchbare Antwort käme, mein Artikel für
Fluxbox wird ihm bei einem anderen Window Manager nur bedingt geholfen haben.
Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Dazu kann ich recht wenig sagen, ich denke die meisten Leser meiner Texte bekommen sie über den Feed eines Planets förmlich aufgezwungen. ;-)
Dein aktuelles Lieblingsblog?
Puh, ich mag eigentlich alle in meinem Feedreader, aber etwas Werbung für den Schweizer
Hackerfunk ist dennoch angebracht.
Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
So richtig gelesen?
Dustys über die git tab-completition in der bash, danach habe ich Kabarakhs Fragen kopiert.
Wieviele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
85 -
newsbeuter ist klasse.
An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Da ich - wie gesagt - an diesem hier keinen wirklichen Gefallen finde, an niemanden, ich lege es quasi vor die Tür, so dass jeder der es möchte aufheben kann.
13. January 2010 20:33 CET
Angefangen hat es damit, dass sich das Internetportal studivz.de nicht mehr mit dem Firefox aufrufen ließ. Da ich nicht herausfinden konnte, woran das liegt, bin ich zumindest zu diesem Zweck auf den Opera Browser umgestiegen und habe dabei die Vorteile dieses fantastischen Browsers entdeckt.
Opera ist (bei mir) nicht nur schneller als Firefox, ich finde ihn auch übersichtlicher gestaltet. Besonders die Möglichkeit, eine Schnellstartseite einzurichten, gefällt mir sehr gut. Startet ein Download, so öffnet sich kein Pop-Up-Fenster, sondern ein weiterer Tab, so dass ich nicht mit mehreren geöffneten Fenstern herumhantieren muss.
Mein wichtigstes Add-On (bzw. Widget) habe ich für Opera auch gleich gefunden und kann mich dank des “Twitter Opera Widgets” mit einem Klick in Twitter einloggen. Das erscheint dann allerdings in einem Extrafenster, aber das finde ich gar nicht mal so schlecht, da ich mit dem feststehenden Echofon in Firefox so meine Schwierigkeiten hatte.
Als ehemalige Verehrerin des Firefox muss ich jetzt leider sagen, dass mir Opera an einigen Stellen besser gefällt. Aber Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.
Ich habe mich übrigens entschlossen, vorerst mit Linux Mint weiterzumachen. Sobald ich kann, spiele ich das neuste Mint auf. Dann werde ich mich daran machen, wie in einem Kommentar vorgeschlagen den Desktop zu wechseln, damit mein Laptop etwas flotter wird.
Von Mädchen am 13. January 2010 15:33 CET
11. January 2010
In hohem Bogen fliegt mir ein Stöckchen von Sommerwolke zu und trifft hart – ich hab wochenlang nicht an den Blog gedacht ^^ Jetz wird erstmal geantwortet, später werd ich dann wohl nen “normalen” Blogartikel schreiben.
Aaaaalso was hab ich denn bekommen?
Warum bloggst du?
Zu diesem Zweck zitiere ich mal meinen Eingangs-Post:
Blogs gibt es in der Zwischenzeit wie Sand am Meer, also wieso will ich auch noch einen eröffnen?
Eigentlich aus keinem Grund – Ich möchte nur ein paar Menschen an dem Leben eines Informatikers in Ausbildung teilhaben lassen… Wobei auf mich kein oder kaum ein Informatiker-Vorurteil passt. Ich hab zwar eine Brille, aber keine langen fettigen Haare. Ich trage keine abgewetzten Sweatshirts oder T-Shirts mit Informatiker-Sprüchen, ich habe Freunde außerhalb des Internets und ich “quäle” meinen Körper – ich geh täglich tanzen (solange keine Ferien sind…)
Ich werde versuchen, den Blog regelmäßig zu aktualisieren, vor allem, wenn es zu interessanten Sachen in meinem Informatikerleben kommt. Nicht nur in der Ausbildung, sondern auch Begebenheiten mit meinem Freundeskreis, mit der Dungeon and Dragon-Runde, mit Heim-, Freundes- und Familien-PCs, und so weiter.
Wie so oft habe ich im Vorraus keine Ahnung, wo mich diese Aktion einmal hinführen wird… aber wie ich eben bin, starte ich sie einfach ohne darüber nachzudenken 
Viel Spaß beim lesen 
Kabarakh
Seit wann bloggst du?
Der eben zitierte Beitrag ist vom 15. August 2007
Warum lesen deine Leser deinen Blog?
ich hab sowas von keine Ahnung ^^ Es kamen Leute wegen spezieller Artikel auf den Blog, es kamen Freunde und Bekannte auf den Blog, es kamen pyPlanet-Leser auf meinen Blog…
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
Seeeehr interessant, der letzte Suchbegriff war tatsächlich… kabarakh
Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Ich denke, jeder diskussionswürdige Beitrag sollte immer genug Aufmerksamkeit erhalten… Ich weiß nicht ob es sowas bei mir gibt oder wie die Zugriffe sind, ich persönlich lenke aber die Aufmerksamkeit der Leute immer wieder gern auf diesen Artikel
Dein aktuelles Lieblingsblog?
hmm puh… gibts eigentlich keinen mehr… vllt kann ich hier fefe oder den BildBlog erwähnen…
Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Wenn man meinen und den Stöckchengeber weglässt war das wohl denscos, den hatte ich vorhin noch im Feedreader ^^
Wieviele Feeds hast du gerade im Moment abboniert?
öööhm jo… ich war in letzter Zeit selten am Feedreader (der ist aufm alten lahmen Linuxrechner der kaum noch was tut) und kann das deswegen nicht sagen… aber ich schätze… 3x Bash, 5-6 Webcomics, 20 oder so Blogs… ich denke mit 30+ kann man rechnen
An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
tim – podcast oder Blog ist ja egal, soll er es eben mündlich beantworten
feuerfuchs – will mal wieder mehr lesen
atsutane – ebenso
badboy_ – ich merk jetzt erst dass ich mal die neue URL in den Feedreader nehmen sollte
Moritz – den kennt bei Pytal keiner ^^ und ist immer mal wieder interessant was von ihm zu hören
Nachträglich noch n frohes Neues von mir und so weiter…
und natürlich So long and thanks for all the stöckchen
Von Kabarakh am 11. January 2010 11:24 CET
06. January 2010
Leere Tintenpatronen bemerkt man meistens erst, wenn es sowieso schon viel zu spät ist: Der Ausdruck erhält einen Farbstich oder hässliche Streifen. Dann heißt es schnell eine Druckerpatrone besorgen, weil der Ausdruck schnellstmöglich gebraucht wird.
Am Besten wäre es doch, wenn einfach eine Mail eintrudeln würde, die signalisiert: “Hallo, bitte mal Tinenpatrone wechseln! Die ist bald alle!”. Dann kann man sich in Ruhe auf den Weg machen und eine Tintenpatrone besorgen.
Die meisten aktuellen Netzwerkdrucker – wie mein HP OfficeJet 6500 – zeigen in Ihrem Webinterface den aktuellen Patronenfüllstand an. Das ist natürlich ideal, denn mit ein paar Zeilen Bash und dem allzeit geliebten Cron lässt sich da was basteln:
#!/bin/bash
# get ink status from HP OfficeJet 6500
mailhead() {
cat <<HEAD
Hallo!
Die Tinte auf $PRINTER geht zuneige:
HEAD
}
mailfoot() {
cat <<FOOT
Bitte tauschen!
FOOT
}
PRINTER=$1
if [ "$PRINTER" = "" ]; then
echo "Usage: $0 [HOST]"
exit 1
fi
ping -c1 $PRINTER > /dev/null
if [ $? -ne 0 ]; then
echo "Printer not pingable; not checking ink status"
exit 1
fi
INKFILE=$(tempfile) || exit
INKURL="http://$PRINTER/index.htm?cat=info&page=printerInfo"
wget -O"$INKFILE" -q "$INKURL"
if [ $? -ne 0 ]; then
echo "wget failed; are you sure that this is a OfficeJet 6500?"
exit 1
fi
INKCOLORS="yellow cyan magenta black"
INKPRINT=0;
for COL in $INKCOLORS; do
COLREGEX="var ${COL}ink=[0-9]+"
FILL=$(egrep "$COLREGEX" "$INKFILE"|egrep -o '[0-9]+')
#export "${COL}FILL"=
if [ $FILL -lt 40 ]; then
if [ $INKPRINT -ne 1 ]; then
mailhead
INKPRINT=1;
fi
echo " $COL is empty! ($FILL%)"
fi
done;
if [ $INKPRINT -ne 0 ]; then
mailfoot
fi
rm "$INKFILE"
Die entsprechende Cron-Zeile könnte so aussehen:
15 15 * * * /home/nico/bin/inkmon 10.10.10.14
Jeden Tag um 15:15 Uhr wird das Skript ausgeführt und prüft den Füllstand des OfficeJet 6500 auf 10.10.10.14. Hat eine der Patronen einen Füllstand von weniger als 40%, gibt es einen hübschen Text aus, die Cron an den entsprechenden User schickt.
Ich bin gespannt, wie und ob ihr den Füllstand von Druckerpatronen überwacht!
Update: Wordpress mag das Skript irgendwie nicht. Ich habe es auf Pastebin geladen.
Von Nico am 06. January 2010 20:20 CET
05. January 2010
Was ist schon Silvester zu Hause mit seinen Eltern, dass macht ja schon seit Jahren keinen Spaß mehr. Und auch LAN-Partys an Silvester machen schnell keinen Spaß mehr, wahrscheinlich weil man schnell nicht mehr Zielen kann, und so bei Freunden zu feiern … naja irgendwann bringt auch das nichts mehr für einen Pfadfinder, weil am Ende hängt man doch immer sehr angeheitert wieder allein zu Hause.
Also musste etwas neues her. Was bietet sich da besser an, als weg zu fahren. Aber wohin, auf die Party will man ja schließlich nicht verzichten. Aber als Pfadfinder will man natürlich auch nen bisschen was Erleben, einfach in ein Haus fahren mit vielen Leuten ist also auch nicht das wahre.
Deswegen ging es dieses Jahr für mich und ein paar andere Pfadfinder, aus dem Raum Essen, nach Westernohe, in das Bundeszentrum der DPSG.
Wir waren eine sehr Bund gemischte Gruppe, in der sich auch nicht Pfadfinder wohlfühlten, ob es nur am Kuscheltier lag weiß man nicht.
Leider bestand unsere Gruppe zum Ende nur noch aus 7 Leuten, da einige abgesagt hatten, aber naja … nur die harten kommen in den Garten.
Am 30.12.2009,
also Ende letzten Jahres, machte ich mich mit einer Freundin aus Solingen auf nach Westernohe, endlich mal eine wirklich weite Strecke mit dem Auto fahren.
Schon beim Reiseantritt gegen 11 Uhr, war das Wetter nicht wirklich berauschend, es regnete aus Eimern, was uns aber natürlich nicht davon abhielt aufzubrechen. Umso weiter wir uns von Solingen entfernetn, umso kälter wurde es und umsomehr Schnee lag auf den Wiesen, neben der Autobahn. Die fahrt an sich verlief relativ ruhig, bis auf einen kräftigen Regenschauer und eine Nebelbank kurz vor dem Ziel.
In Westernohe angekommen, nahm ich dann Kontakt zu dem Organisationsteam bzw. dem Rest der Truppe auf, welche noch auch dem Weg waren. Nach ca. einer Stunde mussten wir dann in Westernohe raus in die kälte, da mein Vater wieder mit dem Auto zurück fahren musste.Aber zum Glück hatten wir einen trockenen Platz, da es immer noch am Regnen war.
Nach einer weiteren Stunde traffen endlich die 2 Orgateam Leute ein, wovon ich eine auf dem Jamb de Cologne 2007 kennengelernt hatte, allerdings hatten diese keine guten Nachrichten für uns. Das Auto mit dem Anhänger wo das Material drin war, stand vor der Anmeldung und kam nicht weiter, da einige Autos den vereisten Berg nicht hochkamen.
Gegen 15 Uhr war dann auch endlich das Material am Zeltplatz und wir begannen damit den Rasen vom Schnee zu befreien, um einen halbwegs guten Untergrund für unsere 2 Jurten zu schaffen.
Um ca. 16 Uhr konnten wir dann anfangen die erste Jurte aufzubauen, womit wir auch nach ca. 40 Minuten fertig waren, da es mit 6 Leuten (der 7. kam erst am 31.12), wovon 2 noch nie ein Schwarzzelt gesehen haben, halt etwas länger dauert.
Während in die eine Jurte noch die Seitenbahnen eingeknüpft wurden und in dieser versucht wurde Feuer zu machen, begannen 2 von uns schon einmal mit dem freischaufeln der nächsten Rasenfläche. Das Aufbauen der 2. Jurte gestaltete sich dann etwas schwieriger als der Aufbau der 1. Jurte, da es mittlerweile schon dunkel war und unsere Hände auch mehr oder weniger kurz vor dem abfallen waren. Nach ca. einer Stunde stand aber auch diese Jurte dann, wenn auch ziemlich Windschief, was wir in der Nacht bzw. am nächsten morgen bereuhen sollten.
Die Jurten wurden nun bezogen und ein Grill bzw. Tisch am Feuer improvisiert mit einer überflüssigen Jurten Spinne, einem Grillrost, dem 2 Bein der Jurte, einer Jurtenstange und 2 Seilen. Da das Feuer allerdings noch nicht warm genug war, brachte auch unser Toller Grill nicht viel, da wir nicht wirklich Grillen konnten. Unser Fleisch war dann so gegen 1 Uhr fertig, obwohl wir schon gegen 22 Uhr angefangen hatten zu Grillen.
Ziemlich müde fielen wir dann alle gegen 2 Uhr in unsere Schlafsäcke. Wobei für mich die Nacht noch etwas länger wurde, gegen halb 7 sind wir 2 aus Solingen dann auch endlich eingeschlafen, haben dafür auch bis um 14 Uhr im Schlafsack gelegen.
In der Nacht wurde es allerdings in unserem Zelt etwas nass, da es wie aus Eimern gegossen hatte, was Wassersäcke verursachte, die leider auch zum Teil ins Zelt liefen. Dieses kleine Missgeschick trieb eine Freundin und mich in der nächsten Nacht ins Aufenhaltszelt, welches besser abgespannt und trocken war.
Den Tag verbrachten wir alle mit Holzholen, Feuer machen, reden und Essen. Zum Abendessen, war Reis mit Scheiß geplant, was uns mehr oder weniger gut gelungen ist. Man konnte es auf jeden Fall essen! Später am Abend wurden wir dann von einem anderen Stamm eingeladen, den Abend bei ihnen am Lagerfeuer zu verbringen und später zum großen Feuer in die Arena zu ziehen. Dieses Angebot nahmen wir natürlich gerne an, obwohl wir vor unserer Fahrt nicht damit gerechnet hätten, das wirklich so viele Leute so bescheuert sind und Silvester in Westernohe verbringen. Zum Lagerfeuer brachten wir dann leckeren Shai mit, wovon unsere „Köchin“ schon ziemlich angeheitert war, da sie natürlich immer probieren musste.
Nach einer kurzen Station am Lagerfeuer ging es dann hoch zur Arena auf dem Altenberg. Wo wir gemeinsam mit allen anderen Pfadfindern und nicht Pfadfindern die Sekunden bis 2010 runterzählten. Dann war es soweit, mehrere Rakten, Böller, Wunderkerzen und natürlich auch ein Bengalisches Feuer verpesteten die Luft. Nach dem üblichen „Frohes neues!“ geplänkel, war in der Arena noch eine ziemlich coole Party die noch bis ziemlich früh in den morgen ging.
Am nächsten „Morgen“, also gegen 14 Uhr, als es dann Frühstück gab, bewegte auch ich mich aus meinem Schlafsack.
Die Nacht war doch wieder sehr kurz. Der erste Tag im neuen Jahr verlief ähnlich wie der letzte Tag im Jahr 2009. Außer das es draußen am Scheien war und die Wege nun nicht nur mit Eis sondern auch mit Schnee bedeckt waren. Zum späten Nachmittag spielten wir dann noch, auf vereistem Boden, eine Runde Schwedenschach, was wir aber leider wegen der Dunkelheit nach einem 2:1 für die Solinger abbrechen mussten.
Lange alleine bleibt keiner in Westernohe, das merkten wir auch an diesem Abend wieder, den sehr schnell wurden wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, wo wir dann auch eine Verwendung für unsere Chips und den Sekt fanden.
(Timon, wenn du das liest, nicht böse sein, wir hätten dir den sonst auch Geschenkt
) In der gemütlichen Runde am Lagerfeuer, bei guter Musik, unter anderem „I am the drunkenst Eskimo“ (eigentlich: „I am the only gay Eskimo“), und verschiedenen Alk, ließen wir dann auch langsam diesen sehr,sehr schönen Abend ausklingen.
Am 2.1.2010 war dann allerdings frühes Aufstehen angesagt. Es musste alles abgebaut werden, da um 11 Uhr der Anhänger abgeholt werden sollte. Was wir allerdings nicht schafften, da unsere Jurten aneinander gefroren waren! Es war so bitterkalt , das sogar Handschuhe einfach an den Zeltplanen hingen blieben. Nach ca. einer Stunde hatten wir es dann endlich geschafft, die erste Jurte von ihren Seitenplanen zu befreien, allerdings versagten langsam unsere Finger. Nach ca. 3 Stunden war dann endlich alles abgebaut und die Seile auch irgendwie in dem Anhänger verstaut, da man diese nicht mehr knicken konnte.
Man merkt also, es war ziemlich kalt im Westerwald. Aber trotzdem hatten wir riesen großen Spaß und man hat viele neue Erfahrungen gesammelt!
Nächstes Jahr wollen wir wieder nach Westernohe und hoffen natürlich das wir durch unsere Erzählungen, Bilder und vielleicht auch diesen Blog Eintrag einige Leute dazu motivieren könne, auch nach Westernohe zu kommen und mit uns zu Feiern!
Ich und wohl auch alle anderen, mit denen ich da war, werden auf jeden Fall wieder da sein, vielleicht etwas besser Organisiert und mit anderen Materialien, aber wir werden da sein!
Bis dahin, Gut Pfad und genießt das Jahr 2010, das Jahr der Nerds.
Von André am 05. January 2010 14:42 CET
03. January 2010
capi not installed – No such device or address (6)
Wer diese Fehlermeldung bei der Installation einer ISDN-Karte zu Gesicht bekommt, sollte zunächst einmal banalste Dinge überprüfen. Zum Beispiel ob die Karte auch ganz im PCI-Slot sitzt. So geschehen hier.
Von Nico am 03. January 2010 22:04 CET

Duffy kam als Fundtier in unsere Familie, man hatte sie an einen Baum gebunden. Binnen kürzester Zeit hatte sie für mächtig Trubel im Hause gesorgt, ich erinner mich an kaputte Kabel, die unsere Telefonanlage außer Gefecht gesetzt haben oder an die fünf Welpen, die sie zur Welt gebracht hat. Wo Duffy war, war immer Action – ein echter Powerhund, aber gleichzeitig ein wunderbares Seelchen, in das man sich nur verlieben konnte. Noch heute glaube ich daran, dass sie mir immer wieder zugezwinkert hat. Silvester hat Duffy immer bei mir geschlafen, weil sie Angst von den Geräuschen der Böller hatte und sie begrüßte mich abends als Erste, wenn ich nach Hause kam. Sie war der ideale Familienhund…
Gestern wurde Duffy eingeschläfert. Sie ist alt geworden, sehr alt. In unserer Familie hatte sie ein wunderschönes Leben. Aber ich vermisse die “alte Rübennase” unendlich. Viele verstehen wahrscheinlich nicht, warum das für mich so ein großer Akt ist. Für mich/uns ist Duffy aber mehr als einfach nur ein Hund.
Wo auch immer du gerade bist, pass auf dich auf Duff-Duff!
Von Denis Scollie am 03. January 2010 15:32 CET
31. December 2009
2009 geht zu Ende, Zeit mal die gröbsten Eckpunkte aus diesem Jahr hier zusammenzufassen.
- Im Frühjahr die x-te Feststellung, dass es in Heidelberg einen Chaostreff gibt, diesmal jedoch auch mit anschließendem Besuch und Beitritt in den NoName e.V.
- Abschluss der Schullaufbahn.
- BadBoy_ kam im Sommer zu Besuch.
- Der Besuch der FrOSCon in St.Augustin.
- Beginn des Informatikstudiums in Mannheim.
- Die Ernennung zum Trusted User bei Arch Linux.
Dann will ich euch mal nicht weiter langweilen, sondern wünsche euch eine angenehme Feier ins neue Jahr, hoffen wir mal, dass dies auch für
js der Fall sein wird.
31. December 2009 14:23 CET
29. December 2009
Ich bin beworfen worden, in aller Öffentlichekeit, da kann ich mich der Aufforderung ja wohl kaum entziehen. Also, Vorhang auf für mein erstes (und auch einziges) Stöckchen:
Warum bloggst du?
In erster Linie aus der ganz egoistischen Absicht, bei wiederkehrenden Problemen mit Linux (vor allem nach Neuinstallationen anderer Distributionen) ein für mich passendes und verständliches Nachschlagewerk zu haben. Die praktische Nebensache dabei ist natürlich, dass jeder, der mit Linux genauso viel oder wenig anfangen kann wie ich, auch Wege und Mittel für den Umgang mit Linux finden kann.
Durch eine tolle, engagierte Leserschaft bekomme ich auf diesem Wege aber auch häufig Lösungen für meine Problemchen, was dieses Blog für mich besonders wertvoll macht. Danke an dieser Stelle!
Seit wann bloggst du?
Ich blogge seit meiner ersten Linuxinstallation im Sommer 2008.
Warum lesen deine Leser deinen Blog?
Laut Leseraussagen wird hier mitgelesen, weil ich über interessante Dinge schreibe, überhaupt interessant schreibe und ein Mädchen bin und das findet man in der IT-Szene wohl nicht so oft.
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich das in WordPress nachsehen kann. Vielleicht komme ich in diesem Jahr noch dahinter…
Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Hm, da ich nicht über die Befugnis verfüge, Einsicht in die Köpfe meiner Leserschaft zu erhalten, kann ich leider keine Aussage darüber treffen, über welchen Artikel am wenigsten gestaunt, gelacht, geweint oder gegrübelt wurde. Und wo hier die Statistik ist, weiß ich auch nicht (s.o.).
Dein aktuelles Lieblingsblog?
Ich lese gerne bei wemaflo mit, auch wenn ich nicht jede seiner Ansichten teile. Er schreibt meiner Meinung nach sehr gut und unterhaltsam.
Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Äh… ich glaube denscos, auch wenn er grade leider nur sein Getwitter bloggt.
Wieviele Feeds hast du gerade im Moment abboniert?
Ich habe vermutlich so etwa eine handvoll Blogs im Feedreader… da ich grade nicht an meinem PC sitze, schätze ich jetzt mal, dass es etwa acht sind.
An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
densco - Damit er etwas sinnvolles in sein nagelneues Blog schreiben kann.
ixiter - Weil er ganz oft Stöckchen bloggt.
kabarakh - Aus Spaß an der Freude.
Das muss reichen, ich kenne ehrlich gesagt nicht so viele Blogger, die dieses Stöckchen noch nicht bekommen haben.
Außerdem - wo ich mich mal wieder melde - wünsche ich allen meinen Lesern und auch denen, die nur zufällig vorbeikommen ein schönes Jahr 2010 und bedanke mich für die Unterstützung in 2009. Ohne euch wäre ich mit Linux nicht da, wo ich jetzt stehe und das ist ganz ohne Pathos in aller Ehrlichkeit genau so gemeint.
Von Mädchen am 29. December 2009 21:10 CET
20. December 2009
Ich habe am Wochenende versucht meinen Accesspoint mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen abzusichern. Gut WPA2 ist zwar völlig ausreichen, aber da geht noch mehr. Mein Problem war am Ende das der Testclient immer die falsche EAP-Methode losgeschickt hat. Der Testclient war im übrigen ein Windows XP Laptop mit 802.11a/b/g Wlan-Karte. Der Accesspoint ist mein MSI EX 623 mit Gentoo.
Zusammen mit hostapd, bridge-utils und dhcpd konnte ich einen funktionsfähigen Accesspoint einrichten. Zu beachten war auch noch das der Testclient keine Administratorrechte hatte. Ich war also darauch angewiesen das ich einen DHCP Server noch laufen habe. Der von der Alice Box machte keine Probleme weil dhcpd nur an wlan0 lief und ich DHCPREQUEST sowieso nicht von eth0 zu wlan0 routete.
Auszug aus meiner hostapd.conf:
eap_server=1
eap_message=hello
eapol_key_index_workaround=1
eap_user_file=/etc/hostapd/eap_user
dh_file=/etc/hostapd/hostapd.dh.pem
server_cert=/etc/hostapd/server.pem
ca_cert=/etc/hostapd/ca.pem
private_key_passwd=fsr4it1jX0gW6
Die eap_user Datei:
"Testclient" MSCHAPV2,PEAP,GTC,PAX,PSK,SAKE "faIM4erbl73oo"
"Testclient" MSCHAPV2,PEAP "faIM4erbl73oo" [2]
Ich weiß das Windows EAP-MSCHAPV2 unterstütz aber irgendwie wollte der Client zusätzlich ein TLS Zertifikat. Welches ich auch erstellt habe, jedoch konnte ich das nach der Installation nicht bei dem Windows XP Client auswählen. Wieso ich nur die Vorinstallierten vertrauenswürdigen Zertifikate nehmen konnte und keine eigenen ist mir weiterhin ein Rätsel. Der Versuch ist somit gescheitert, ich werde als nächstes das ganze mit meinem Asus EEE testen vielleicht komme ich so zu einem Ergebnis.
20. December 2009 21:39 CET
17. December 2009
Ja es kommt mal wieder mein Lieblings Thema … nämlich der Fußball. Hierzu kann man wirklich immer was schreiben, aber im Prinzip ist es immer das gleiche. Alles soll so sein wie es früher einmal war!
Es gibt Stadionverbote nun schon über einen längerem Zeitraum, vor einiger Zeit wurde auch beschlossen, das diese Verbote auch auf Verdacht beruhen dürfen, was meiner Meinung schon ein Freischein für die Vereine und die Staatsmacht ist.
Durch diesen Freischein können die Vereine Fans, die sie nicht wirklich mögen und nicht wie die braven Eventfans sind, die immer jedes Jahr ihr Trikot kaufen und im Stadion etwas essen und auch alle 2 Jahre sich einen neuen Schal im Fanshop holen, aus den Stadien aussperren. Es muss ja nicht viel dafür getan werden, man nehme eine kleine Auseinander Setzung gebe, gebe ein wenig Reizgas hinzu, schüttet noch ein wenig Presse mit ins Feuer und schon hat man den perfekten Grund einem Fan der grade neben der Auseinandersetzung hergelaufen ist ein Stadionverbot zu erteilen. Einfach oder nicht?
Naja ganz so einfach geht es dann doch nicht, aber wir sind leider nicht mehr weit entfernt!
Mittlerweile reichen der Staatsmacht die Stadionverbote allerdings nicht mehr, irgendwann wird es ja auch langweilig, man sieht die Fans, die man nicht im Stadion haben möchte, ja trotzdem noch, weil diese auch bei Auswärtsspielen dabei sind und vor dem Stadion auf ihre Freunde warten um wenigstens ein bisschen von der Stimmung mit erleben zu können.
Also wurden kurzer Hand neue Sachen erfunden, wie das schon beim Spiel Köln gegen Gladbach geltende Stadtverbot für die Kölner, welche sich nicht in der Feindesstadt aufhalten durften.
Dieses Stadtverbot bekamen allerdings nicht nur die Leute mit Stadionverbot auferlegt, sondern auch Leute die in der, für rechtswidrig erklärten, Datei Gewalttäter Sport Datei standen bzw. stehen!
Diese Personen müssen nur einmal bei einem Fußballspiel, weswegen auch immer, ihre Personalien angegeben haben. Es kann sogar sein, das diese Personen noch nie einen Gerichtssaal von innen gesehen haben, trotzdem bekommen diese Leute Stadtverbot, weil sie in der Datei Gewalttäter Sport stehen, welche wie gesagt für rechtswidrig erklärt wurde!
Für die Leute mit Stadtverbot war es damals natürlich schon bitter. Unterstützen konnte und kann ich dieses Stadtverbot in Gladbach zwar nicht, aber ich kann es verstehen, für die Leute die Stadionverbot haben, da dieses Spiel ein Derby ist und es einen großen Hass zwischen den 2 Fangruppen gibt (spätestens seit der Präsentation des UMG Banners in der Kölner Südkurve (07.04.2008)). Allerdings muss man bedenken das auch dort viele unschuldige Leute dabei sind, wegen eben der Stadionverbot-Vergabe Problematik, die ich eben schon erklärt habe.
Dazu muss man sagen, das Stadtverbot hat damals schon nicht viel gebracht, außer hohe Kosten für den Steuerzahler aufgrund des massiven Polizeiaufgebotes (welches die Lage am Kölner HBF nur verschlimmert hat), weil trotz des Stadtverbotes viele Leute sich während des Spiels im Stadion aufgehalten haben.
Als ob das Stadtverbot gegen Gladbach nicht schon schlimm genug für die Betreffenden Fans wäre, geht der Staat jetzt noch einen Schritt weiter. Stadtverbot in der eigenen Stadt!!
Es hört sich kurios an, aber auch in seiner eigenen Stadt kann man ein Zutrittsverbot bekommen! So wird es zum Beispiel beim Spiel Köln gegen Nürnberg am Sonntag der Fall sein.
“Moment mal!”, sagen sich jetzt bestimmt einige von euch, warum den ausgerechnet bei dem Spiel? Das wissen die von den Grünen wohl auch nicht so genau. Angeblich wegen der Feindschaft zwischen den Problemfans des 1. Fc Köln und des 1. FC Nürnberg. Zwischen den Fans von Köln und Nürnberg existiert überhaupt keine Feindschaft, warum den auch? Es ist kein Derby, beide haben keinen großen Geldgeber (so wie andere Vereine) und auch sonst nichts wofür man sich gegenseitig hassen könnte, zumal von Neid auch keine Spur sein kann, da beide Vereine in der unteren Tabellenhälfte zu Hause sind.
Warum also dieses Stadtverbot, welches übrigens auch wieder für die Leute gilt welche in der, rechtswidrigen(!), Datei Gewalttäter Sport stehen?
Dieses Stadtverbot stellt alles da gewesene in den Schatten, nicht nur das Fans nicht einreißen dürfen in eine Stadt (was es schon bei mehreren Vereinen (auch beim Club) gegeben hat). Nein man wird sogar aus der eigenen Stadt “verbannt”. Die Sperrzone ist rund 6,5 Quadratkilometer groß und umfasst unter anderem Braunsfeld, Lindenthal, Müngersdorf (hier ist das Stadion) und Junkersdorf.
In dieser Sperrzone wohnen natürlich auch einige FC Fans, wovon bestimmt auch ein paar von dem Stadtverbot betroffen sind. Werden diese am Sonntag aus ihren Wohnungen vertrieben, oder wie wird dies geregelt? Wer überwacht eigentlich die 6,5km²?
Natürlich ist die Überwachung von den 6,5km² eine Sache der Männer in Grün, also ist damit zu rechnen das ein sehr großes Grünzeugs Aufgebot bei diesem Spiel dabei ist, was wiederum hohe Kosten für den Steuerzahler bedeutet!
Diese kosten könnte man allerdings ganz leicht einsparen, wenn man einfach das Stadtverbot nicht aussprechen würde, da es wie gesagt auch keinen Grund für ein solches Verbot gibt!
Das einzige was durch dieses Verbot erreicht wird, ist das der Hass unter den Fans auf das Grünzeugs größer wird und es da durch öfter zu übergriffen auf diese kommt. Dies sieht man ja in der letzten Zeit immer öfter, man darf allerdings auch nicht vergessen, das die Männer in Grün einen guten Teil dazu Beitragen das es zu diesen Übergriffen kommt, indem diese sehr Provokativ (Helm auf, Reizgas entsichert, Schlagstock in der Hand ect.) und in großer Masse auftreten.
Ganz klar ist, die Repression wird immer schlimmer, da nicht alle Leute nur “Ja und Amen” sagen.
Die Fanclubs des 1. Fc Köln und des FCN werden bei dem Spiel am Sonntag gemeinsam unter anderem mit Spruchbänder auf diese Problematik aufmerksam machen, durch diese Aktion kann man natürlich sehr schön erkennen, wie groß die Feindschaft zwischen den Fans ist. Außerdem werden die Ultrá Gruppierungen des 1. Fc Köln (und bestimmt auch des FCN) auf Optische Unterstürzung, wie Fahnen und Bannern (außer Stadionverbotsbanner alá “Verbannte immer bei uns”), verzichten und vor dem Spiel auch nicht ihre normalen Treffpunkte besuchen, da sich auch diese in der Sperrzone befinden und damit für ihre Freunde nicht zugänglich sind.
Nach dem Spiel wollen einige Fans aus der Kölner Szene gemeinsam zum der Stadtverbotsgrenze gehen und dort die Stadtverbotler begrüßen, um damit zu zeigen das sich de Szene nicht unterdrücken lässt, egal was sich das System einfallen lässt.
Von André am 17. December 2009 11:09 CET
13. December 2009
Es ist spät und ich hatte Langeweile, also habe ich mir noch mal mein altes Bash Script her genommen und meinen Lieblingshoster heraus genommen und dafür noch mal ein optimiertes Script geschrieben:
#!/bin/sh
file="`date +%Y-%m-%d_image_gd.jpeg`"
tmp="/tmp/~imagegd.sh.tmp"
browser="xdg-open"
shp="scrot"
case $shp in
scrot)
scrot $file -q 100
;;
esac
curl -\# -LF "image=@$file" http://image.gd > $tmp
files=`grep -o -m2 -E \
"[h-t]{4}\:\/\/[s1-9]{2}\.[a-m]{5}.\gd\/.*(\.png|\.jpg|\.gif)" $tmp`
for f in $files; do $browser "$f"; done;
rm $tmp
Vielleicht gibt es unter meinen Lesern ein paar Leute denen noch ein effektiverer Regex einfällt. Der dort macht zwar auch sein Zeug aber der sieht mir noch nicht geekig genug aus ;). Wenn ich morgen Zeit finde dann werde ich auch noch die Screenshotfunktion mit scrot und einigen anderen Programmen einbauen. Xdg-open sorgt dafür das der Standardbrowser für das hoch geladene Bild verwendet wird. Nach dem hochladen, wenn alles gut ging, öffnet z.B. Firefox 2 Tabs einen mit einen Thumbnail und der andere zeigt das Bild in voller Größe.
Update: Das Script erstellt nun mit scrot einen Screenshot und lädt diesen dann bei image.gd hoch. Grundsätzlich wäre an der Stelle jedes beliebige Screenshotprogramm möglich.
13. December 2009 01:43 CET
03. November 2009
My favourite monospaced programming font is Terminus – I use it on each of my two machines.
The downloadable tarball contains scripts to generate versions of the font which can be read e. g. by the X server or used with a Linux TTY. That works wonderfully.
My old favourite text editor (Geany) used fontconfig to manage fonts, so I didn’t have to to change anything to make Terminus work with it. But recently I switched to a more feature-rich IDE: Netbeans. Since Netbeans is a Java application, it cannot use the font files which the X server (and fontconfig) can read but instead wants to be fed TTF files.
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Von Tblue am 03. November 2009 20:14 CET
02. November 2009
… alles interessant, aber irgendwie kam ich nie dazu, das Ganze zu Bloggen.
Über meine Noten hatte ich ja schon berichtet. Nach der ganzen Abschlussprüfung hatte ich noch einen dreimonatigen Vertrag beim FZK (welches in der Zwischenzeit mit der Uni Karlsruhe zusammenarbeitet und sich im Zusammenschluss KIT Campus Nord nennt). In dieser Zeit durfte ich Web-technisch arbeiten – endlich mal wieder seit dem Praktikum und danach dem Abschlussprojekt bei eyeworkers
.
Meine erste Aufgabe bestand darin, für das bestehende Typo3-System für die Homepage des Instituts etwas zu finden, was jede Tabelle (wenn gewünscht) mit AJAX sortierbar macht und auch noch in die Designvorlagen des KIT passt. Teil 1 war leicht, da ich ein paar Wochen zuvor ein Script namens sorttable für genau diesen Zweck gefunden hatte… Teil 2 war umso schwerer, da das KIT sich anscheinend nicht darüber Gedanken gemacht hat, dass nicht jeder eine Tabelle in einer Datenbank als Tabelle speichert, sondern wie bei uns als CSV mit Pipes. Da war das Einfügen eines Sortierbuttons nicht direkt einfach und dann noch das ganze passend aussehen lassen ein riesen Krampf. Am Ende gings dann fehlerfrei für IE7/8, FF, Opera… nur mal wieder nicht für IE6 – wer glaubt schon dass dieses dumme Teil nicht mal padding bei Tabellenzellen mit nur-Text-Inhalt (also keine weiteren span oder p, denn td ist ja eigentlich schon inline) beherrscht… und das zu Fixen hätte wieder in den anderen Browsern Auswirkungen gehabt.
Die 2. Aufgabe war ebenfalls für Typo3 – ich sollte herausfinden, ob man die nichtdruckbaren Sonderzeichen im RTE anzeigen lassen kann. Ergebnis: Nicht mit dem RTE, den wir verwenden, andere RTEs müssten erst einmal wieder die Styles beigebracht werden und außerdem waren die eh nicht direkt funktionsfähig – aber das “geht nicht” hat als Ergebnis gereicht.
Meine letzte Aufgabe war die beste von allen: Wir haben ein neues webbasiertes Inventarssystem, es sieht nach nix aus – “Herb, du kannst doch CSS und sowas, gestalte das mal”. Ging auch ganz gut, da es viele Tabellen waren, die man ja relativ leicht anordnen kann. (Hinweis am Rande: Hier ging padding für td komischerweise…) Nach einer (freiwilligen) Präsentation vor der Abteilung waren auch alle zufrieden und ich konnte meine letzten 3 Tage Urlaub nehmen.
Apropos Urlaub: Hatte ich im Endeffekt doch nicht. Neben Winterreifen machen lassen und mehreren Terminen bei Versicherungsmensch und Sparkasse wird bei uns derzeit renoviert, und in der Urlaubszeit hab ich im Wohnzimmer gelebt – mitten in ner halben Baustelle. In der Zwischenzeit ist mein Zimmer fertig, jetzt müssen “nur noch” meine Sachen zurück…
Jetzt ist der Zeitvertrag vorbei, ich bin vom Zentrum weg… Wie es weitergeht? Nach Ende der Ausbildung hatte ich mich bei der Arbeitsagentur als jobsuchend gemeldet und hab gleich ein Profil auf der Jobbörse bekommen, in dem dann so Sachen wie meine Kenntnisse und so stehen. Ich konnte dann nach Firmen suchen, deren Stellen dazu passen, oder auch von Firmen gefunden werden, die jemanden wie mich suchen.
Dabei war die ganze Zeit im Hinterkopf der Gedanke an den Wehrdienst, zu dem ich ja bis 25 eingezogen werden konnte (ich war schon einmal zurückgestellt). Und tatsächlich kam ein Brief, dass ich Reserve bin, und wenn ich rechtzeitig Bescheid bekomme werd ich eingezogen. Anbei war ein Formular bezüglich Krankheiten und Verletzungen, über die man noch einmal zu einer Überprüfungsuntersuchung kommen könnte. Bauchdeckenschaden – Blinddarm-OP mit Narbe.
Genau an dem Tag, an dem ich zu einem Vorstellungsgespräch geladen war (die Firma hatte mich nach meiner Bewerbung gefragt), war dann auch noch die Untersuchung… Siehe da, ausgemustert
Mit recht guter Laune bin ich dann zu dem Gespräch gefahren, welches auch recht gut lief. Ein bis zwei Wochen später wurde ich erneut eingeladen, wobei ich mich da schon gefreut hatte, dass ich in der engeren Auswahl bin. Interessanterweise lief das Gespräch folgendermaßen ab:
C(hef): Ja Herr Herberger, grundsätzlich hätten wir schon Interesse an Ihnen…
I(ch): (gedacht) OMG was muss ich denen noch sagen dass sie mich nehmen? (Hab ich erwähnt dass mich die Firma begeistert hat? Nein? Dann tu ichs jetzt
)
C: …deswegen wollten wir mit Ihnen noch einmal über die Vertragsbedingungen reden, bevor wir einen Vertrag aufsetzen.
Jepp, ich hab mich gefreut wie nochwas ^^
Seit heute sitz ich in der Firma, direkt in der Woche nach meinem offiziellen Ende im FZK/KIT (wie gesagt, 3 Tage Urlaub) und bisher find ichs gut… Erste Aufgabe war aus 4 Rechnern die keiner mehr wollte einen zu machen mit dem ich soweit zufrieden bin… sind jetzt 4GB Ram drin, wobei XP nur 2,7 oder so erkennt (ich dachte immer 32 Bit kann bis 3,5GB, kann mir das jmd erklären?) und mit einem P4 mit 3Ghz. Grafikkarte ist eine ATI Radeon 9600 SE, das ist momentan die Schwachstelle… soa und während ich den Artikel (in Word) verfasse warte ich drauf, dass Netzwerkkabel verfügbar werden, damit ich auch ins Internet kann.
Was ich noch schnell erwähnen will: Junge (sowohl Alter der Fa an sich sowie das Durchschnittsalter der Mitarbeiter), kleine, wachsende Firma, und ich bin nicht der Einzige, der heute angefangen hat… Die Leute sind bisher richtig cool drauf und wie gesagt, Aufgabe war erst mal ne kleine Hardwaresache… Ich werd weiterberichten, was so passiert… denn ich weiß es selbst nicht zu 100% ^^
Soviel von meiner Seite, so long und so…
PS: Nicht wundern wenn sich demnächst der Blog vom Aussehen und vllt auch von Titel und Subtitel ändert, aber ich bin jetzt ja kein angehender Informatiker mehr, und das muss ja auch optisch repräsentiert werden…
Von Kabarakh am 02. November 2009 13:26 CET
04. September 2009
Der deutsche Personalausweis besitzt bekanntlich eine Seriennummer, die auf der Vorderseite unten aufgedruckt ist (zweite Zeile).
Ich habe nun schon öfters ein Gerücht gehört, dem zufolge die letzte Zahl der Seriennummer (nach den letzten sieben eckigen Klammern) angeben würde, wie viele andere Bürger mit dem gleichen Vor- und Nachnamen es in Deutschland oder gar dem Bundesland des Ausweisträgers geben würde.
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Von Tblue am 04. September 2009 18:44 CET
25. July 2009
Da bin ich heute unterwegs, schaue mit meinem Handy kurz nach E-Mails, und siehe da: Wordpress meint, ich habe einen Pingback zu diesem Gedicht erhalten.
Wieder daheim bin ich natürlich neugierig: Wer hat mich da gepingbackt (böser Anglizismus? Na geht so…)? Etwa ein großer Kritiker? Werd ich berühmt?
Dem Kollaps nur kurz entkommen kam schnell die Ernüchterung: Nein, es war nur “The Vreshness Blog”. Naja, dachte ich, vielleicht sagen die wenigstens etwas konstruktives.
Doch auch die letzte Hoffnung starb in großer Enttäuschung. Der einzige Kommentar, ich zitiere:
Ich finds scheisse.
Wow, dachte ich, fast erschlägt mich der Gehalt dieses Blog-Eintrags. Natürlich, ich bin halt so, musste ich direkt Kommentieren. Mein Kommentar lautete:
Na, vielen Dank.
DAS nenn ich mal konstruktive Kritik. Machs besser 
Und prompt kam die Reaktion, zu lesen hier. Ein kleiner Ausschnitt:
Ich sag: “Deine Zauberstabgröße – 5 Zentimeter”
Er sagt: “Die Größe – warum kennt die jeder?”
Sein Schmalz in den Ohren ist dicker als Manuel Uribe
Am liebsten macht er täglich mit einer Kuh Liebe
(Quelle: “The Vreshness Blog”: Marco)
Nun, an Kreativität mangelt es dem Autoren sicherlich nicht. Im Zuge der dichterischen Freiheit möchte ich hier nicht das Versmaß oder die Reimwahl erörtern. Doch ein Kommentar: Ich finds Interessant! Ein paar Anspielungen sind in diesem Gedicht zu finden, aber das ist ja nicht weiter schlimm.
Um mein Niveau zu wahren werde ich übrigens kein Kontergedicht verfassen.
Nun, das war die Abendnovelle. Oder Morgennovelle, ist ja schon früh!
Von Merlin am 25. July 2009 00:12 CET
23. July 2009
Bushaltestellenromantik
Ein Gedicht von Merlin Steuer, geschrieben am 23.07.2009
Mensch, das war ein langer Tag,
Ganz genau wie ichs nicht mag.
Später komm ich erst zur Ruhe,
Schau nun erstmal auf die Uhr.
Schock.
Spät.
Rennen.
Bushaltestelle. Bus schon weg.
Nunja, kann ich mich erstmal setzen.
Gleich neben mir, da fliegen Fetzen.
Zwei Kerle, im Kopf nicht mehr als Bier,
Schlagen um ‘ne Freundin hier.
Rumms.
Schlag.
Schrei.
Der eine kippt. Der andere rennt.
Plötzlich kommt ein Mädchen her,
Mein Atmen stockt gar mehr und mehr,
Ein Sonnenschein am düst’ren Abend,
Ich sitz da, an der Schönheit labend.
Wow.
Hammer.
Handynummer.
Ihr Bus kommt. Schade.
Zum Glück kommt meiner auch recht bald.
Ich fahre durch nen dunklen Wald.
In ‘ner Stunde bin ich da.
Denk drüber nach, was heut ich sah…
Müde.
Platt.
Zähneputzen.
Ich leg mich schlafen. Gute Nacht!
KeinVerlag: Link
PDF: Download
Von Merlin am 23. July 2009 21:40 CET
25. April 2009
Ständige Probleme mit Ubuntu und Andrés Unternehmen der selben Art haben mich gestern dazu motiviert es nochmal mit Arch Linux zu versuchen. Da beim letzten Mal das installierte System nicht einmal booten wollte und zuvor, bei der “Generalprobe” in VirtualBox, schon einiges schiefgelaufen ist (Gnome wollte z.B. nicht starten, warum sollte sich später herausstellen) hatte ich zwar doch schon einige Zweifel ob des Erfolges des Projekts, bin die Sache dann aber eigentlich ganz zuversichtlich angegangen.
Also, Backups machen und CD booten…
Das Setup hält, was es verspricht und man kann alle Punkte schön der Reihe nach abarbeiten bis man - in etwas mehr als einer halben Stunde - das System installiert hat. Der erste kleine Dämpfer dann beim ersten Booten; offenbar war GRUB flasch konfiguriert, sodass es diesmal nichtmal zum Starten des Systems kam. Das Problem war allerdings schnell gelöst, nach etwas Rumprobieren stellte sich heraus, dass die korrekte Partition für Arch hdd(0,0) und nicht, wie voreingestellt, hdd(1,0) ist. Der restliche Bootvorgang verlief problemlos.
Da es nichts zu updaten gab (FTP-Installation) ging es jetzt an’s Einrichten - mit freundlicher Hilfe des deutschen und englischen Wikis. Dank den guten Beschreibungen der Wikis war dann auch schnell X mit Gnome und GDM eingerichtet. Nebenbei lernt man dabei noch einiges über “wirkliche” Linux-Konfiguration, also ohne graphische Hilfe - mehr als nur ein netter Nebeneffekt. Sogar die Nvidia-Treiber liefen sofort einwandfrei. Das erste, was mir aufgefallen ist, nach dem Anmelden in Gnome, ist: Arch ist richtig schnell, vor Allem wenn man Ubuntu gewöhnt ist. Als nächstes galt es das Ganze noch einzudeutschen - dank des Wikis auch einfach. Dabei stellte sich dann auch heraus, warum Gnome in VirtualBox nicht starten wollte: Ich hatte in der rc.conf einfach de_DE eingestellt und irgendwie hat sich das daran aufgehangen. Jetzt, mit anpassen der locale.gen und Aufrufen von locale-gen, ging alles gut.
So gut bisher alles gelaufen ist, werde ich doch noch von einem Problem verfolgt, dass sich bei mir aus irgendeinem Grund durch alle Linuxe zieht: kein Ton. Nachdem ALSA und PulseAudio Wikigerecht konfiguriert und alle gstreamer-Codecs etc. installiert waren, konnten unter anderem VLC und Amarok zwar Audio wiedergeben, aber alles, was gstreamer verwendet (z.B. Totem) bleibt stumm.
Damit steht dann auch erstmal das primäre Ziel des heutigen Bastelns (wäre natürlich schön, wenn da irgendwer Lösungsansätze für mich hätte, mir gehen sie so langsam aus) fest.
Ich melde mich später, hoffentlich mit Erfolgsmeldungen, wieder.
Von Björn am 25. April 2009 10:25 CET
18. April 2009
Ja, tatsächlich. Die Seite, die bisher so geschickt “Platzhalter” hieß hat einen Sinn bekommen.
Ab jetzt findet man dort unter der vielversprechenden Überschrift “Abfall und Ähnliches” ein paar Programme, die eben mal so entstanden sind, vielleicht ist ja mal was nützliches dabei. Außerdem eignet sich die Sache ganz gut um mal meinen “Sourceviewer” zu testen und zu erweitern; das hat mich dann auch am Ende auf die Idee gebracht.
Bisher sind auf der Seite nur zwei Sachen zu finden, die tatsächlich aus reiner Langeweile entstanden sind und auch keinen tatsächlichen Zweck verfolgen. Aber hey, die Seite ist nicht mehr leer
Von Björn am 18. April 2009 16:42 CET
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Letzte Aktualisierung: 09. February 2010 00:15 CET
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